Liebenswerte Menschen in einer liebenswerten Stadt, so könnte das Motto zu unserer diesjährigen mehrtägigen Ausfahrt lauten.

 

Dienstag, 8.9. 9 Uhr Start in Kressbronn. Vierzehn Personen in acht Fahrzeugen. Führungsfahrzeug "s'Poschtwägele" von und mit Sigi. Nur auf Landstraßen übers Allgäu mit zwei kurzen Zwischenstops nach Oberschönenfeld bei Augsburg zur Mittagspause im Klosterstüble. Sehr schön gelegen in einer Klosteranlage, erste Namensnennung um 1248. Mittagessen nach Corona-Regeln im noch etwas kühlen Biergarten. Gestärkt dann Weiterfahrt, wieder auf Landstraßen, über Schrobenhausen, Eisenfeld nach Regensburg. Dort Ankunft am Nachmittag im "Hotel am Peterstor", direkt daneben ein großzügiges Parkhaus für die Fahrzeuge, und das fürstliche Schloß der Thurn und Taxis. Zimmer bezogen, frisch gemacht. Dann in die Altstadt. Wunderschön, Fußgängerzone mit Fahrradverkehr und auch teilweise PKW, funktioniert bestens, keine Großstadthektik. Zum Abendessen in den "Ratskeller" mit deftigen bayrischen "Schmankerln".

Mittwoch, 9.9. Nach dem Frühstück um 10:00 Uhr, eine Gruppe macht sich fertig zur Stadtführung, eine Gruppe fährt mit dem Auto nach Schönbrunn im Staigerwald zur Fa. Aumüller. Die Stadtführerin Monika, eine echte Regensburgerin, wie sich später herausstellt, holt uns am Hotel zur Stadtführung ab. Sigi und Bea können wegen bei Sigi kurzfristig aufgetretenen Gesundheitsproblemen leider nicht mit. Monika führt uns in ca. eineinhalb Stunden zu einigen Sehenswürdigkeiten, erzählt uns dabei viel über die Geschichte der Stadt. Die Ausführungen mit viel Humor, das Zuhören macht Spaß. Nach der Führung Mittagspause im Spitalgarten an der Donau. Vor dem Abendessen treffen wir uns in der dem Hotel gegenüberliegenden Bar, jetzt wieder alle vereint. Zum Abendessen sind wir im "Hacker-Pschorr-Wirtshaus".

Werner schreibt: "Während der größte Teil unserer Gruppe zur Stadtführung ging, fuhren Gebe, Werner und Heinz (Sigi war leider aus Krankheitsgründen ausgefallen) mit Heinz’s AMG zu Leo Aumüller nach Schönbrunn im Steigerwald ca. 20 km von Bamberg entfernt. Werner war durch Freunde aus dem Alfaclub auf Leo Aumüllers Abarth-Sammlung aufmerksam
gemacht worden und Gebe hatte die Verbindung hergestellt. Er kennt Leo aus ihrer beider Rennfahrerzeit. Wir waren - wie vereinbart- um 11:00 in Leo’s Werkstatt, in der er nur noch Restaurationsarbeiten durchführt. Zur Zeit hat er einen 500er Fiat aus Aurich in Arbeit, den er zu einem 695er Abarth umbaut. Die Sammlung besteht
nicht nur aus Abarth-Modellen, sondern auch aus alten Fiats und Lancias. Die eigentlichen „Schätzchen“ fanden wir in einer separaten Halle. Dort stehen ausschließlich Abarth-Modelle. Wir haben nur top restaurierte Autos gesehen -kein Rost und fast alle fahrbereit. Leo wird mit seinen Autos oft zu Treffen in der Umgebung eingeladen; dann fährt die ganze Familie Aumüller mit Abarth’s vor. Es ist kaum zu glauben, was ein einzelner Mensch in einer Privatsammlung an alten italienischen Autos zusammengetragen hat.
Er weiß nicht, wie viele Autos seine Sammlung enthält, aber er kann zu jedem eine Geschichte erzählen.Leo Aumüller hat sich für uns 31/2 Stunden Zeit genommen. Seine Privatsammlung ist die größte Abarth-Sammlung in Deutschland, wenn nicht gar weltweit. Fazit: grandios und die Anreise von ca. 160 km nach Schönbrunn hat sich nach unserer Meinung wirklich gelohnt."

Donnerstag, 10.9. Mit den Autos nach Kelheim. Dort umsteigen in einen Flußdampfer Richtung Kloster Weltenburg. Um 11 Uhr Abfahrt. Dauer ca. 40 Minuten, vorbei am Donaudurchbruch. Im Kloster Mittagessen im malerischen Biergarten. Besichtigung der Klosterkapelle. Zurück mit dem Schiff nach Kelheim. Umsteigen in ein Motorzügle, Ziel ist die "Befreiungshalle" auf dem Michelsberg. Ein monumentales Bauwerk, errichtet 1842 bis 1863, bzw. errichten lassen von König Ludwig I. Nach der anstrengenden Besichtigung mit 84 + 168 Stufen bis zur Aussichtsterrasse zurück mit dem Bähnle nach Kelheim und dem Auto zurück zum Hotel. Das letzte bayrische Abendessen im Brauereigasthof Kneitinger. 

Freitag, 11.9. Tag der Rückreise. Nach dem Frühstück Koffer packen, Auto beladen, auf die Autobahn und nach ca 3,5 Stunden wieder am See. Zum Abschluss der Reise dann noch ein Abendessen in der Krone in Raderach.

Fazit: Es waren, bis auf Sigis Probleme, schöne, harmonische Tage in einer wunderschönen Stadt, zumindest der Teil, den wir gesehen haben. Danke an alle Teilnehmer, ein besonderer Dank an Monica, die alles Notwendige perfekt organisiert hat. Danke an Sigi für die Hinfahrt, dafür auch Dank an Heinz als Schlussfahrzeug. Fotos: Werner, Heinz, Mimi und Herbert